Bericht unseres Vorsitzenden über seine Inspektions-Safari 2022 durch Simbabwe

Im Juli 2022 unternahm der Vorsitzende des Vereins zusammen mit seiner Frau eine Inspektions-Safari durch Simbabwe. Es wurden mehrere Antiwilderei-Einheiten, Wildtierforschungsstationen, 2 Nashornschutzgebiete, 1 Elefantenwaisenhaus und eine Auswilderungsstation für gerettete Elefanten besucht. Den spannenden Vortrag sollte man sich nicht entgehen lassen.

Für alle, die auch in unseren Wäldern eine Artenvielfalt mögen

Der Baron von Gemmingen-Hornberg wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Vereins "Rettung bedrohter Wildtiere" einen interessanten Vortrag über seinen Umgang mit Wildtieren in seinem riesigen Privatwald halten. Er hat ein Luchs-Pärchen angesiedelt. Wölfe ziehen durch sein Revier. Rotwild wird von ihm besonders geschützt. Lasst Euch den Vortrag nicht entgehen!
Parkplätze in der Wölfelstraße oder auf dem Parkplatz in der Münzgasse

Tierwelt Afrikas

Die Tierwelt in einer weitgehend noch unberührten Natur zu beobachten ist etwas faszinierendes. Unser Verein setzt sich dafür ein, dass  das auch in Zukunft noch möglich ist. Jeder kann einen kleinen Beitrag dazu leisten.

Das Nilpferd auf der Titelseite hatte zahlreiche frische Hautverletzungen von seinem Rivalen bekommen.

Kampfadler (Größe ca. 80 cm , Flügelspanne 1,90 - 2,40 cm), männl. ca. 3,3 kg, weibl. ca. 4,7 kg)

Charakteristisch sind beim Kampfadler die weißen, von schwarzen Tupfen durchsetzten Brust- und Bauchfedern

Der Kampfadler hat gerade ein Schwarzfersenantilope von der Größe eines europäischen Rehs getötet.

Nicht ganz zufällig taucht in der Abendsonne der Goliathreiher am Kariba-Stausee auf. Er möchte noch seine Abendmahlzeit einnehmen. Wie es weitergeht? Scrollt einfach durch.

Goliathreiher, Höhe ca. 1,43 m, Gewicht ca. 4,3 kg

Antiwilderei-Einheit des CWF

Die Antiwilderei-Einheit des CWF (https://www.conservationwildlifefund.org/) wird u.a. von African Bushcamps (https://africanbushcamps.com/) und Imvelo Safari Lodges (https://www.imvelosafarilodges.com/) unterstützt. Nach dem coronabedingen Lockdown können jetzt wieder ausländische Touristen nach Simbabwe kommen. Dadurch haben die Lodges wieder die Möglichkeit, die Antiwilderei-Einheit finanziell besser zu unterstützen. Der Feld-Coordinator dieser Einheit ist unser alter Freund Steve. Ihn haben wir gleich 4 x getroffen. 

Logo des CWF

Nahe der Eisenbahnlinie am Nordostrand des Hwange NP ist die Antiwilderei-Einheit untergebracht.

Die beiden Hunde sind Steves ständige Begleiter.

Nachdem die Wilderer unzählige Drahtschlingen aus der stillgelegten Telefonleitung entlang der Eisenbahnlinie am Nord-Ost-Rand des Hwange Nationalparks gefertigt hatten, haben Steve und sein Team viele km des Drahtes abgebaut.

Von der Antiwilderei-Einheit entfernte Telefondrähte

Steve und sein Team sind immer im Einsatz (Wie bei der unten beschriebenen Giraffenrettung).

Elefantenauswilderung in Panda Masuie

In Harare besuchten wir zu Beginn unserer Reise erneut das Elefantenwaisenhaus. Dort trafen wir nicht nur Roxy Danckwerts, sondern auch ihren Sohn Jos. Roxy ist die Gründerin von Wild is Life. Diese Organisation besteht aus zwei Zweigen, nämlich dem Wild is Life Trust und der Zimbabwe Elephant Nursery (ZEN, https://www.zimbabweelephantnursery.com). Nach unserem Ausflug zu den Victoriafällen besuchten wir auch das Elefantenauswilderungszentrum im nahe gelegenen Panda Masuie-Gebiet. Dieses wird von Jos Danckwerts geleitet, den wir vor Ort wiedertrafen.

Das Prinzip der Elefantenauswilderung ist verblüffend einfach. Die Elefanten werden in ihrer Boma gepflegt und rehabilitiert. Tagsüber gehen sie mit ihren Pflegern im Wald spazieren. Wenn es Fütterungszeit ist, kommen sie zurück. Einige Elefanten lösen sich dann von der Wandergruppe und bleiben eine Zeit lang weg. Danach schließen sie sich normalerweise wieder der Gruppe an. Aber es gibt keinen Zwang. Diejenigen Elefanten, die allein in der Wildnis zurechtkommen, können dort bleiben.

Wir hatten "Wild is Life" direkt von unserem Verein "Rettung bedrohter Wildtiere" unterstützt. Da Wolfgang Hennig auch Mitglied im IFAW ist, hat er auch über diese Organisation gespendet.

Jos Danckwerts hatte mich, Wolfgang Hennig, gebeten, die zahlreichen sehr interessanten Bilder, die ich vor Ort in der Auswilderungsstation machen konnte, aus Sicherheitsgründen nicht zu veröffentlichen. Ich verweise daher auf das Interview, das er dem IFAW gegeben hat.

https://www.ifaw.org/journal/jos-danckwerts-elephants-panda-masuie

Mit solchen Stoßzähnen ist es etwas schwieriger, den Rüssel zu bewegen.

Welche lustigen Dinge hat der kleine Elefant geplant?

Er ist wirklich gut gelaunt.

Das stimmt.

Trinken ist nicht einfach. Man muss seinen Rüssel ab und zu aufstützen.

Man kann auch das Wasser zum Durchspülen des Rüssels verwenden.

Ein Schlammbad tut immer gut.

Man kann sich auch wunderbar mit Sand einsprühen.

Wenn die Mutter Stuhlgang hat, sollte man schon darauf achten, wo der eigene Kopf ist.

Aufgepasst! Es kommt!

Das ist gut gelaufen. Die Familie kann beruhigt nach Hause gehen.

Vic Falls Antiwilderei-Einheit VFAPU

Von Vic Falls aus besuchten wir auch die Vic Falls Antiwilderei-Einheit VFAPU (Vic Falls Anti-poaching Unit) im Vic Falls Nationalpark. Es empfing uns der Gründer dieser Einheit Charles Brightman. Er gab uns nicht nur eine PP-Präsentation über die Arbeit dieser Einheit und führte unsere Safari durch den Park an, sondern er nahm uns sogar mit auf eine Patrouille seiner Antiwilderei-Einheit. Diese hatte gerade 22 (!) sehr gut versteckte Schlingen geborgen. Am Vortage war wieder ein Büffel durch eine Schlinge grausam getötet worden. In allen Antiwilderei-Einheiten wurde uns berichtet, dass die meisten von Schlingen getöteten Tiere völlig umsonst sterben, da die Wilderer sie nach dem Tod nicht abholen. Wahrscheinlich finden sie die gut versteckten Schlingen selbst nicht mehr.

1999 hat Charles Brigthman diese Einheit gegründet. Diese  hat seit ihrer Gründung über 22 000 Drahtschlingen aus ihrem Einsatzgebiet entfernt und über 750 hartgesottene Wilderer verhaftet.

Die Einheit arbeitet eng mit der simbabwischen Nationalpark- und Wildtierverwaltung sowie mit der Polizei der Republik Simbabwe zusammen. Sie wird von Tierschützern, lokalen Interessenvertretern und Unterstützern aus der ganzen Welt finanziert. Die Existenz der VFAPU ist nur durch großzügige Spenden möglich.

Es geht der VFAPU darum, das Wildern zu verhindern, indem es die Wilderer vor ihrer Tat festsetzt oder die ausgelegten Schlingen rechtzeitig entfernt.

Sie setzt sich aber für die Bildung der Menschen in den anliegenden Dörfern ein. Man versuchte sogar, ehemalige Wilderer zu integrieren. Das ist leider nur in Simbabwe möglich. Der Park grenzt aber auf breiter Front an den Sambesi. Auf der anderen Flussseite liegt Sambia. Von dort dringen in großem Maße Wilderer ein. Hier sind der Prophylaxe der Wilderei durch Bildung und Unterstützung der Bevölkerung sehr enge Grenzen gesetzt.

Zunächst machten wir mit Charles Brigthman eine wunderbare Safari durch den Vic Falls Nationalpark.

Elefanten zogen nahe an unserem Wagen vorbei.

Auch offenbarte sich eine wunderbare Vogelwelt.

Gabelracke im Sitzen ...

... und im Flug.

Der Weißstirnspint (White-fronted Bee-eater) freut sich über seine Beute.

Der Schildrabe (Pied Crow) präsentiert sich in der Nähe.

Dann führte uns Mark Brightman zum Sambesi. An dieser Stelle ist er flach, sodass es für die Wilderer nachts sehr leicht ist, zu Fuß oder mit kleinem Boot nach Simbabwe zu kommen.

Hotspot der Wilderei am Sambesi

Später stießen wir zur Patrouille der Antiwilderei-Einheit hinzu. Die Ranger hatten  zuvor 22 (!) Schlingen entdeckt. Gerade am Vortag war ein Büffel durch eine Schlinge auf grausame Weise ums Leben gekommen. 

Mit der Patrouille unterwegs.

Diese tapferen Männer riskieren ihr Leben, da die Wilderer vor nichts zurückschrecken.

Hier präsentieren die Ranger die gefundenen Schlingen.

Im Busch sind diese Schlingen von Mensch und Tier kaum zu sehen.

Zum Dank für die sehr gute und auch gefährliche Arbeit überreichten wir dem Leiter der Antiwilderei-Einheit Charles Brightman 2 Ferngläser der Fa. Steiner Optik Bayreuth. Diese unterstützen die Ranger bei ihrer Arbeit.

vlnr. Wolfgang Hennig, Charles Brightman, Gisela Hennig

Nashörner nahe der Viktoria Fälle

Nahe der Stadt Victoria Falls gibt es ein privates Schutzgebiet für Nashörner. Interessehalber haben wir uns das natürlich auch angesehen, da hier seit vielen Jahren die Nashörner sich dank eines extremen Schutzes mit 10.000 V-Zaun und sehr effektiver, straff organisierter Antiwilderei-Einheit gut vermehrt haben.

 

Seit 50 Mill. Jahren gibt es Nashörner.

Es ist so traurig und entsetzlich, dass sie so von Wilderern bedroht sind.

Sie werden wegen ihres Nasenhorns getötet.

In der Chinesischen Medizin glaubt man, dass das Horn ein Potenz- und ein Antikrebsmittel ist.

Das Horn besteht aber nur aus Keratin, dem gleichen Stoff wie unsere Fingernägel.

Um so dankbarer müssen wir sein, dass es Menschen gibt, die diese Tiere mit einem enormen finanziellen Aufwand schützen.

Dieses Nashornschutzgebiet hat der inzwischen verstorbene Scheich Adel Aujan erworben und zu dem gemacht, was es heute ist. Die Nashörner sind so geschützt, dass man ihnen prophylaktisch nicht einmal mehr das Horn abschneidet.

Besuch des Victoria Falls Wildlife Trust

Nachdem wir vom Hwange NP nach Victoria Falls gefahren waren besuchten wir den Victoria Falls Wildlife Trust (VFWT).  Die Geschäftsführerin ist Jessica Dawson. Als Mitbringsel übergaben wir Narkose- und Aufwachmittel, die uns Heidi Götzl über unseren Verein gespendet hatte. Diese Mittel sind sehr teuer und für die Rettung oder den Transport verletzter Wildtiere unabdinglich.

Jessica nahm sich sehr viel Zeit, um uns über die Aufgaben des VFWT zu informieren (https://vicfallswildlifetrust.org/projects).

  • Rettung- und Rehabilitation verletzter oder verwaister Wildtiere

So verfügt der Trust über eine eigene Krankenstation, die vom Wildtierarzt  Dr. Chris Foggin betreut wird. Zwei als Baby in die Station gekommene Tiere (Der Geier Judge und der Gepard Sylvester), die nicht mehr ausgewildert werden können, dienen zum Unterrichten vor allem für Kinder als Botschafter der Wildtiere.

  • Wildtierforschung                                                                                                                         

Die Erforschung von Wildtieren spielt eine Schlüsselrolle bei der Suche nach nachhaltigen Lösungen für die langfristige Erhaltung dieser. Die wachsende menschliche Bevölkerung belastet die Umweltressourcen, einschließlich des Lebensraums für Wildtiere.

  • Wildtierlabaratorium

Dieses ist nicht nur für laborchemische und histologische Untersuchung verletzter oder erkrankter Wildtiere extrem wichtig. Es dient auch der Bekämpfung der Wildtierkriminalität.  So kann z.B. durch Genanalysen beschlagnahmtes Elfenbein konkret auch getöteten Elefanten zugeordnet werden.

  • Einbindung der Bevölkerung nach dem Motto: 

"Wenn wir bei der langfristigen Erhaltung von Wildtieren und natürlichen Ressourcen erfolgreich sein wollen, müssen wir mit den Menschen zusammenarbeiten."

Gleich am Eingang des Institutes wurden wir sehr freundlich vom Botschafter der Wildtiere, dem Weißrücken-Geier Judge begrüßt

"Ende Dezember 2013 wurde ein flügge gewordener Weißrückengeier am Fuße eines Baumes im Sambesi-Nationalpark gefunden und in die Einrichtungen des Victoria Falls Wildlife Trust gebracht. Er war sehr krank und konnte nicht fliegen. Langsam gelang es uns, den Gesundheitszustand des Vogels zu verbessern und ihn dazu zu bringen, selbständig zu fressen und zu trinken. Leider war sein Flügel stark deformiert, vermutlich durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Geier oder durch Giftstoffe, als er noch im Nest war. Der Geier (der nun "Judge" genannt wird) wird nie fliegen können. So erklärte sich der Trust bereit, sich für den Rest seines Lebens um Judge zu kümmern. Durch seine Ausbildung als Jungtier ist Judge zu einem Botschafter für Geier" geworden, der im Rahmen unseres wöchentlichen Bildungsprogramms Kinder und Lehrer der örtlichen Schulen über die dringende Notwendigkeit des Geierschutzes aufklärt." (https://vicfallswildlifetrust.org/projects/judge-the-vulture-ambassador/)

Judge, auf deutsch Richter

Jessica Dawson übergaben wir die Medikamente zur Anaesthesie verletzter Wildtiere, vlnr. CEO Jessica Dawson, Dr. Wolfgang Hennig, Dr. Gisela Hennig, Dr. Richard Hoare

Jessica Dawson erklärte uns ausführlich die verschiedenen Aufgaben ihrer Organisation.

Jedes Gerät im Labor wird erklärt, was uns als Ärzte natürlich besonders interessierte.

Mit diesem kleinen Gerät können Genanalysen durchgeführt werden, was nicht nur forensisch sehr wichtig ist.

Auf der Krankenstation befindet sich gerade ein schwerkrankes kleines Kudu. Der bisher fehlende Appetit scheint wieder zu kommen.

Nashornschutzgebiet (CRCI) von Imvelo

Mark Butcher ist der Eigentümer von Imvelo, also der Lodges Bomani und Camelthorn, und gleichzeitig der Gründer der Initiative Community Rhino Conservation Initiative (CRCI). Er hatte uns nicht nur den Aufenthalt in beiden Lodges ermöglicht, sondern uns auch gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes in Camelthorn zu einem Briefing und einer Präsentation mittels PP empfangen. Am nächsten Tag durften wir dann mit den Rangern die Antiwilderei-Einheit und mit dieser die erst seit 2 Monaten hier lebenden Breitmaulnashörner besuchen. Wir konnten uns nicht nur davon überzeugen, dass die Nashörner in einen wunderbar für sie geeigneten Biotop umgesiedelt worden sind, sondern dass sie auch extrem gut bewacht werden.

Lassen wir Mark Butcher doch selbst sprechen:

Breitmaulnashörner sind ein leichtes Ziel für jeden, der ein Gewehr hat. Die ursprünglichen Populationen wurden in den frühen 1900er Jahren in Simbabwe ausgerottet.  Die Art war vom Aussterben bedroht, wurde aber mittels einer kleinen geschützten Gruppe im Zululand gerettet.  Von dieser Population aus stieg die Zahl allmählich an, und die Art wurde in den 1950er und 60er Jahren erfolgreich in ihren früheren Lebensräumen im südlichen Afrika wieder angesiedelt. Alles lief gut, bis die Wilderei in den 1970er Jahren einsetzte und bis heute anhält, wobei die überlebenden Populationen nur noch unter intensivstem Schutz überleben können.

In den 1970er und 80er Jahren erreichte die Nashornpopulation im Hwange-Nationalpark ihren Höhepunkt mit mehreren hundert Tieren, von denen etwa 120 Breitmaulnashörner waren. Bis Anfang der 2000er Jahre hatte die Wilderei die Population im Park wieder ausgerottet.

 Die Community Rhino Conservation Initiative (CRCI) von Imvelo wurde ins Leben gerufen, um Nashörner in Hwange wieder anzusiedeln - diesmal unter besserem Schutz. Die am südöstlichen Rand des Parks lebenden Gemeinden waren bereits für den Schutz der Nashörner sensibilisiert, so dass das Konzept darin bestand, auf dem an den Park angrenzenden Gemeindeland streng geschützte Nashorn-Schutzgebiete einzurichten. Dies würde als Katalysator für ein größeres Schutzgebiet und eine Pufferzone zwischen dem Park und der Gemeinde dienen und die örtliche Bevölkerung durch Eintrittsgelder, Arbeitsplätze, verstärkten Tourismus und geringere Konflikte zwischen Mensch und Wildtier unterstützen.

Heute könnte dies eines der spannendsten Naturschutzprojekte in Afrika sein:

  • Es geht um das Nashorn, das wohl am stärksten bedrohte afrikanische Großsäugetier.
  • Es geht um die Gemeinschaft, nicht um einen staatlichen Park oder Privatland
  • Es geht um die Schaffung einer sich selbst erhaltenden Pufferzone an der Grenze von Hwange, um einen der größten Parks Afrikas und die Gemeinden, die um ihn herum leben, zu schützen.
  • Dies wurde trotz der COVID-19-Pandemie und des Zusammenbruchs des Tourismus erreicht. https://www.imvelosafarilodges.com/crci.html

DANKE für alles Mark Butcher und sein Team!

 

 

Mark Butcher, der Vater der Gemeinschaftsinitiative zur Erhaltung des Nashorns

Das Nashornschutzgebiet ist nicht nur mit einem 10.000 V-Elektrozaun gesichert.

Eines der Gebäude der Antiwilderei-Einheit zum Schutz der Nashörner

Entschuldigt bitte, aber Informationen, die wir hier erhalten haben, können wir zum Schutz der Tiere nicht veröffentlichen

Kurze Charakteristik der beiden Nashörner, die zu diesem Zeitpunkt erst 2 Monate in diesem Schutzgebiert waren

Das ist Thuza. Damit die Nashörner voneinander unterschieden werden können, bekam jedes eine spezielle Markierung im Ohr.

Charakteristik von Kusasa

Kusaza

Plötzlich kam Thuza auf den Ranger und mich zu. Statt Tele- hätte ich ein Weitwinkelobjektiv gebraucht.

Dann kamen beide zusammen zu uns.

Solche Nähe ist nur mit sehr erfahrenen Guides zu empfehlen, es sei denn, man möchte sich die Heimreise ersparen.

Dann müssen wir uns beeilen, ins Camp zu kommen, da die Sonne schnell untergeht.

Besuch bei den Löwen im Busch

Als wir im Südosten des Hwange NP ankamen, waren wir am nächsten Morgen in der Nähe der Bomani Lodge sofort von Löwen umzingelt.  Ich legte bei den Bildunterschriften den Löwen ein paar Worte ins Maul. Aber mit dem Spielen meinten sie es ernst. So überlegte eine Löwin, vom Baum auf das Dach unseres Autos zu springen, um mit uns zu spielen. Deshalb habe ich wahrscheinlich noch nie in meinem Leben so wenig gezappelt wie in diesem Moment im Auto.

Wenn ihr die Fotos größer sehen wollt, müsst ihr sie anklicken. Mit der Taste "Esc" kommt man wieder zurück.