Unser Vereinsvorsitzende berichtet über seine Inspektionssafari durch Botswana und Simbabwe 2023
Mensch-Wildtier-Konflikt
Mensch-Wildtier-Konflikt
Der Wildtierarzt Dr. Richard Hoare wird am 06. April 2023 12:15 Uhr
einen Vortrag über den Mensch-Wildtier-Konflikt halten. Gerade dieser Konflikt bedroht ja die Artenvielfalt in Afrika auf extreme Weise. Durch Bevölkerungsexplosion und sehr extensive Landwirtschaft wird den Wildtieren immer mehr Lebensraum genommen. Die dann in den Nationalparks eingezwängten Tiere drängen nach außen, was zu den Konflikten mit den Menschen führt.
Dr. Hoare wird uns über Lösungsmöglichkeiten berichten, diese Konflikte zu lösen bzw. zu entschärfen.
Da der Vortrag in Englisch gehalten wird, wird er diesmal an der Universität Bayreuth (Hörsaal 6 GEO) und nicht wie gewohnt im Iwalewa-Haus stattfinden.
Sie alle sind herzlich eingeladen, diesen interessanten Vortrag eines altgedienten Frontkämpfers im Wildtierschutz sich nicht entgehen zu lassen.
Bild anklicken, um mehr zu erfahren!
Das letzte große Artensterben, bei dem die großen Saurier zum Opfer fielen, dauerte etwa 25.000 Jahre. Das jetzige, das 6. Artensterben in der Erdgeschichte, haben wir Menschen verursacht. Es geht so schnell, das wir zuschauen können, wie die Arten auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Wie einst die Flugsaurier aussahen und was sie konnten, erzählt uns Dr. Pedro Gerstberger. Diesen spannenden Vortrag dürfen Sie sich nicht entgehen lassen. Übrigens, die kleinen Saurier leben noch. Es sind unsere Vögel.
Bericht unseres Vorsitzenden über seine Inspektions-Safari 2022 durch Simbabwe
Im Juli 2022 unternahm der Vorsitzende des Vereins zusammen mit seiner Frau eine Inspektions-Safari durch Simbabwe. Es wurden mehrere Antiwilderei-Einheiten, Wildtierforschungsstationen, 2 Nashornschutzgebiete, 1 Elefantenwaisenhaus und eine Auswilderungsstation für gerettete Elefanten besucht. Den spannenden Vortrag sollte man sich nicht entgehen lassen.
Für alle, die auch in unseren Wäldern eine Artenvielfalt mögen
Der Baron von Gemmingen-Hornberg wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Vereins "Rettung bedrohter Wildtiere" einen interessanten Vortrag über seinen Umgang mit Wildtieren in seinem riesigen Privatwald halten. Er hat ein Luchs-Pärchen angesiedelt. Wölfe ziehen durch sein Revier. Rotwild wird von ihm besonders geschützt. Lasst Euch den Vortrag nicht entgehen!
Parkplätze in der Wölfelstraße oder auf dem Parkplatz in der Münzgasse
Die Rückkehr des Wolfs
Kaum ein anderes Wildtier spaltet die Gemüter in Deutschland so sehr wie der Wolf. Mehr als 125 Jahre nach seiner Ausrottung kehrt er auch nach Bayern zurück – ein Grund zur Freude oder doch eher zur Furcht? Thomas Liebenstein, Wildtiermanager bei der Regierung von Mittelfranken, nimmt Euch mit auf Spurensuche: Warum wurden Wölfe ausgerottet? Wieso und woher kommen sie nun zurück? Wie genau sieht ein Wolfsleben aus? Und welche Vorteile und Probleme bringt die Rückkehr von Isegrim, einem der größten Beutegreifer Europas, mit sich? Leider sind in unserem Land viele Menschen mit ihrer Angst vor dem Wolf auf dem Wissenstand des Rotkäppchens. Frischt Euer Wissen auf und kommt zu diesem Vortrag!

Endlich wieder ein Präsenzvortrag
Diesen Vortrag darf man sich nicht entgehen lassen!

Besuch in der Circus-Krone-Farm
Auf dem Bild v.l.n.r. Martin Lacey jr., Ehefrau und Circusdirektorin Jana Mandana Lacey-Krone sowie Söhnchen Charles Martin, die uns herzlich empfangen haben.
Martin Lacey jr. ist der am höchsten dekorierte Dompteur der Welt. Beim Zirkusfestival von Monte Carlo gewann er als einziger Dompteur der Welt jeweils den Silbernen Clown (2000) und den Goldenen Clown (2010, 2018).
Am 16.10.21 haben wir die Circus-Krone-Farm in Wessling bei München besucht. Toll, dass ein Circus einen Gnadenhof für seine Tiere eingerichtet hat und sich darüber hinaus mit dem Lacey Fund um das Tierwohl auch außerhalb des Circus kümmert. In der Krone-Farm sind derzeit aber auch aktive Tiere wie Löwen und Tiger zu sehen gewesen.
Rettung bedrohter Wildtiere und Tiere im Circus – ist dann vereinbar? Ja, zumindest in diesem konkreten Fall des Circus Krone. Warum? Vor ein paar Jahren haben wir ohne weitere Vorbereitung einen in einem Nationalpark frei herumlaufenden Löwen gestreichelt. Er war 18 Monate alt. In diesem Alter geht das noch. Man kann also, wenn man mit den großen Wildkatzen früh genug in Kontakt kommt, wunderbare Beziehungen aufbauen.
Ja aber die Wildkatzen können in Freiheit viel km/Tag herumlaufen. Stimmt, das machen Sie aber nur, um Nahrung zu suchen und ggf. ihr Revier zu verteidigen bzw. sich zu paaren. Wenn sie genug zu fressen habe, dann liegen sie faul herum. Ich hab ein großes Rudel Löwen in der afrikanischen Wildnis beobachtet, das ca. 20 m neben trinkenden Zebras geschlafen hat. Die Löwen waren satt. Die Zebras, die sonst durchaus zur Beute der Löwen gehören, wussten das und trauten sich an die Löwen heran. Die Hauskatzen schlafen ja auch ca. 18 h/Tag. Die großen Katzen auch, wenn sie satt sind. Die restliche Zeit wollen sie beschäftigt werden.
Die Circusvorführungen betrachten die Tiger und Löwen quasi als Trainings- und Beschäftigungseinheiten. Und diese Einheiten machen diesen Tieren im Circus Krone richtig Spaß, sonst würden sie sie nicht absolvieren. Das läuft hier dank der enormen Erfahrung, Einfühlsamkeit und Tierliebe von Martin und Alexander Lacey völlig ohne Zwang ab. Da die Löwen und Tiger diese Einheiten benötigen kann der Dompteur auch nicht länger als 2 Wochen Urlaub machen. Alle Tiere, die mit ihrem Dompteur gleichzeitig in der Arena sind, bilden ein Rudel. Deswegen vertragen sie sich auch.
Was wäre, wenn man diese Tiere in die Freiheit entlassen würde. Nach Dirk Steffens (Auskunft in der Uni Bayreuth am 19.10.21 anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde) gibt es auf der Erde keinen ausreichend großen Lebensraum mehr für Tiger. Da hätten die ausgesetzten Tiger richtig Probleme mit den bereits vorhandenen. In den Zoo geben? Wer würde sich da so intensiv mit diesen Tieren beschäftigen? Löwen könnte man in Afrika noch auswildern. Aber auch hier ist der Lebensraum für diese Tiere sehr, sehr eng geworden wie ich selbst erfahren konnte. Außerdem wären die in Menschenhand aufgewachsenen Großkatzen für die leider immer noch vorhandenen Großwildjäger ein gefundenes Objekt zum gnadenlosen Töten. Dafür geben diese fürchterlichen Menschen ca. 50.000 $ aus.
Zusammengefasst konnten wir feststellen, dass den von uns auf der Krone Farm beobachteten Tigern und Löwen wie auch allen anderen Tieren richtig gut geht. Gleichzeitig haben die erwachsenen Menschen und vor alle die Kinder eine wunderbare Gelegenheit, diese Tiere kennen und auch lieben zu lernen. Die meisten Kinder in Afrika kennen keine Wildtiere mehr. Dementsprechend fehlt die emotionale Beziehung, was wiederum der Wilderei Auftrieb gibt.
Wie das Bild zeigt hat dieses Mädchen gleich nach dem Besuch der Krone Farm mit ihren Katzen die gleichen Trainingseinheiten problemlos absolviert.
Tiger in der Krone-Farm
Löwin spring über 2 Tiger
Kleines Mädchen füttert Tiger
Das kleine Mädchen hat das, was sie in der Krone-Farm gesehen hat, sofort zu Hause mit ihren Katzen umgesetzt. Es funktioniert.
Interessanter Vortrag am 14.11.2021
Endlich wieder interessante Weiterbildungen.
Nach der durch die Coronapandemie erzwungenen Pause ist es jetzt im Rahmen der 3G-Regelung wieder möglich, Vortragsveranstaltungen durchzuführen. Prof. Dr. Gerrit Begemann berichtet wie immer sehr anschaulich darüber was man über das Ei wissen sollte. Lassen Sie sich diesen amüsanten Vortrag nicht entgehen. Eintritt frei. Spenden für den Verein erbeten.

Dirk Steffens in Bayreuth
Dirk Steffens, der bekannte Tierfilmer und Fernsehmoderator, wurde von der Bayreuther Universität mit dem Ehrendoktor (Dr. h.c.) ausgezeichnet. Aus diesem Anlass hielt er in der Uni Bayreuth am 21.10.2021 einen sehr interessanten, wenn auch bedrückenden Vortrag über die Biodiversität im Allgemeinen und speziell über den vom Menschen verursachten katastrophalen Artenschwund. 150 Arten/Tag verschwinden für immer. Die Vorstandsmitglieder unseres Vereins (v.l.n.r.) Pedro Gerstberger, Wolfgang Hennig und Gerrit Begemann hatten im Foyer einen Informationsstand über den Verein eingerichtet.
Dr. Pedro Gerstberger, Dr. Wolfgang Hennig, Prof.Dr. Gerrit Begemann (v.l.n.r.)
Univ.-Präsident Prof. Dr. Stefan Leible eröffnet die Veranstaltung
Dr. h.c. Dirk Steffens
