Jahreshauptvertsammlung 2020/2021

Jahreshauptversammlung 2020/2021

Am 15.10.2021 fand unsere Jahreshauptversammlung statt.

Der 2. Vorsitzende unseres Vereins Dr. Pedro Gerstberger berichtete über die Biotop-Aktivitäten in Oberfranken, insbesondere über seine  Arbeiten am Forkendorfer Weiher, die er in Personalunion mit dem LBV durchführt.

Der 1. Vorsitzende Dr. Wolfgang Hennig erläuterte die Unterstützungsaktionen, die der Verein zur Rettung der bedrohten Tierwelt im südlichen Afrika in diesen 2 Jahren bisher durchgeführt hat.  Folgende Spendensummen wurden verwendet (Stand 26.10.21): 

2020 5.000 € für Elefence in Malawi, 10.000 € für die Friends of Hwange in Simbabwe.

2021 25.000 € für die Bumi hills Antipoaching unit (Antiwilderei-Einheit) in Simbabwe, 19.000 € für die Friends of Hwange.

erneute Spenden an die Antiwilderei-Einheit in den Bumi hills

Wegen der im vorangegangenen Bericht geleisteten Spenden erhielten wir immer wieder Dankes-Mails von der Antiwilderei-Einheit in den Bumi Hills.

Hier einige Beispiele:

Am 31.03.2021 schrieb die Leiterin dieser Einheit, Catherine Norton:

We just cannot thank you enough – this is truly wonderful. Your support ( from one small organisation, to another!) is just overwhelming. (Wir können Ihnen einfach nicht genug danken - das ist wirklich wunderbar. Ihre Unterstützung (von einer kleinen Organisation zur anderen!) ist einfach überwältigend.)

Nach der erneuten Spende erreichte uns am 22.06.2021 diese Nachricht von Catherine per E-Mail:

We are completely overwhelmed – we really did not expect such an incredible donation from you both. I don’t know what to say, except that we are deeply, deeply grateful. You are absolutely correct in saying that the risk of not paying our scouts enough is that they might become desperate – although we have great faith in their integrity and commitment, it has been known to happen in other , less concerned units. (Wir sind völlig überwältigt - wir haben wirklich nicht mit so einer unglaublichen Spende von Ihnen beiden gerechnet. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer dass wir tief, tief dankbar sind. Du hast absolut Recht, wenn Du sagst, dass das Risiko, wenn wir unseren Scouts nicht genug zahlen, darin besteht, dass sie verzweifeln könnten - obwohl wir großes Vertrauen in ihre Integrität und ihr Engagement haben. Es ist bekannt, dass das in anderen, weniger umsorgten Einheiten passiert (und die Scouts dann zu  Wilderern werden).

Nach Ankündigung der erneuten Spende im Dezember 2021 schrieb Catherine Norton: This is not just good news, it’s astounding news! Finances are always very tight towards the end of the year, and we really did think that as you had already been so very generous, that there was little hope of any further donations – and then this e mail arrived! I have to admit to executing a joyful little dance around our operations room. (Das ist nicht nur eine gute Nachricht, das ist eine ganz erstaunliche Nachricht! Die Finanzen sind gegen Ende des Jahres immer sehr knapp, und wir dachten wirklich, da Sie bereits so großzügig waren, dass es kaum noch Hoffnung auf weitere Spenden gibt - und dann kam diese E-Mail! Ich muss zugeben, dass ich einen kleinen Freudentanz in unserem Betriebsraum aufgeführt habe.)

Bitte dieses Video anklicken, um mehr über die Arbeit der Antiwilderei-Einheit der Bumi Hills zu erfahren: 

der Bumi Hills zu erfahren:

 

Report der Einsätze und Erfolge der Anti-Wilderei-Einheit in den Bumi hills vom Januar bis Mai 2021

Dank an unsere Spender 2020

Liebe Sponsoren des Vereins Rettung bedrohter Wildtiere e.V.,

für Ihre großzügige Spenden möchte ich mich, auch im Namen unseres Vorstandes, recht herzlich bedanken. Sie haben damit zur Erhaltung der Tierwelt in Afrika eine große Hilfe geleistet.

Im vergangenen Jahr haben wir, wie in unserem Weihnachtsrundschreiben schon detailliert aufgeführt, vor allem in Simbabwe und Malawi den Kampf gegen die Wilderei mit ca. 27.000 € unterstützt. Wilderer sind ja nicht mit Jägern in unserer Heimat zu vergleichen. Meistens arbeiten sie mit Schlingen, in die sich die Tiere verfangen, was zu einem qualvollen Tod oder zu sehr schmerzhaften Amputationen führt. Wenn sie Waffen gebrauchen, sind es oft für die Jagd ungeeignete, was wiederum zu qualvollen Verletzungen führen kann. Auch arbeiten sie mit Giften oder im Falle der wilden Fischerei mit verbotenen, nicht verrottbaren Plastiknetzen aus Asien, die dann als Geisternetze sehr viele Jahre im See herumtreiben. Tiere, die sich darin verfangen, sterben ebenfalls einen qualvollen Tod. In Malawi z.B. hat man Fische in einem Fluss mit Blausäure vergiftet. Die toten Fische hat man dann auf dem Markt verkauft. Somit gefährdet man dann auch noch zusätzlich die Gesundheit der Menschen.

Die Natur- und Tierschützer, mit denen wir zusammenarbeiten, zeichnen sich nicht nur durch hohe wissenschaftliche Fachkenntnis und praktische Erfahrung im Naturschutz aus, sondern sind auch selbst Gegner jeder Korruption. Spenden, die wir nach Afrika weiterleiten, werden mit diesen abgesprochen. Wenn die Gefahr besteht, dass Gelder missbraucht werden könnten, werden wir im Vorfeld rechtzeitig gewarnt. Dieses persönliche Sicherheitsnetz, dass wir aufgebaut haben, ist m.E. effektiver und sicherer als bei großen Hilfsorganisationen, in denen man versucht, durch viel Bürokratie die Korruption zu umgehen. Deswegen müssen dort vor Hilfsmaßnahmen umfangreiche Formulare ausgefüllt werden, was viel Zeit und Geld kostet. Es garantiert trotzdem nicht, dass das Geld falsch eingesetzt wird. Da ist ein persönlicher Hinweis auf konkrete Korruptionsgefahr viel effektiver. Im Anschluss bekommen wir Reports über die Tätigkeit der von uns Unterstützten mit Angaben über die Verwendung der Gelder.

Wir arbeiten ehrenamtlich, weshalb unsere Verwaltungskosten sich auf ein nicht vermeidbares Minimum (wie Konto- oder Überweisungsgebühren, Kosten für die Webseite) beschränken. Durch Vermeidung von Bürokratie sind wir sehr flexibel und können auf Hilferufe sofort reagieren.

Die Arbeit in Afrika beschränkt sich ja nicht nur auf das Suchen von Schlingen und die Festnahme von Wilderern, sondern wir unterstützen auch die Menschen, damit sie gar nicht erst zu Wilderern werden. Das ist jetzt, wo coronabedingt viele Einnahmen aus dem Tourismus entfallen, besonders wichtig.

Nicht unerwähnt darf natürlich auch die unablässige Arbeit an den heimischen Biotopen bleiben. Die erfolgt so, dass wir Mitglieder des Vereins uns als Scouts fühlen. Wo wir meinen, ein Gebiet könnte als Biotop geeignet sein, versuchen wir, den Erwerb z.B. durch die Naturschutzbehörde oder den LBV zu organisieren. Durch Grundbucheintrag wird dann dieses Gebiet geschützt.  Die Arbeit um den Erwerb der Biotope und vor allem die spätere Biotoppflege wird allen voran von meinem Co-Vorsitzenden, Herrn Dr. Pedro Gerstberger geführt. Dafür gilt ihm besonderer Dank.

Bitte vergessen Sie uns nicht und unterstützen Sie uns auch weiterhin. Durch Schutz der Natur- und Tierwelt tragen Sie - zumindest regional - mit zum Erhalt des so wichtigen biologischen Gleichgewichtes bei.

Herzliche Grüße 

Wolfgang Hennig

 

 

 

 

 

Anti-Wilderei-Einheit in den Bumi Hills in Simbabwe

Normalerweise berichten wir auf dieser Seite über unsere 1/4-jährlichen Veranstaltungen. Leider mussten wir diese ja seit Marz 2020 coronabedingt einstellen. Trotzdem gibt es viel zu berichten. Bereits im Januar 2021 haben wir wieder 5000 € an o.g. Antiwilderei-Einheit spenden können. Wehr mehr über diese Einheit wissen muß nur das Bild mit dem betäubten Elefanten unter der Rubrik "laufende Projekte" anklicken.

Hier auch 2 Links zu interessanten Videos, welche Einblicke in die Arbeit dieser Einheit zeigt:

https://www.facebook.com/watch/?v=1119576065079224

https://www.youtube.com/watch?v=Nv9jMpRRaOc

 

 

Wer diese Arbeit weiterhin unterstützen möchte sollte diesen Link anklicken

https://www.betterplace.org/de/projects/89271

Rettung eines Elefantenbabys aus dem Schlamm

Die Entdeckung der Wale

Die Entdeckung der Wale

Lieber Natur- und Tierfreunde,

"Wenn die stillen Tage vorbei sind, wird es wieder ruhiger." (Karl Valentin)

Dann haben Sie sicher auch Zeit, diesen wunderbaren Vortrag anzusehen.

Am 12.Januar 2020 17.00 Uhr wird im Iwalewa-Haus der Universität Bayreuth

Herr Prof. Dr. Gerrit Begemann zu folgendem Thema sprechen

Die Entdeckung der Wale -

Die Riesen der Meere aus Sicht von Naturforschern, Walfängern und Umweltschützern

Wale sind hochsoziale und intelligente Tiere. Die Menschheit hat sie durch grausame Bejagung und Reduktion der Nahrungsreserven in einem extremen Ausmaß reduziert. Dieses hat es so in der langen Geschichte dieser Tiere noch nie gegeben. Jetzt werden die Tiere auch noch durch Unterwasserlärm und andere von Menschen gemachte Scheußlichkeiten wie Unterwasserbomben oder Minensprengungen bedroht. Wir sind gespannt, was uns Prof. Begemann alles berichten wird.

Übrigens, Prof. Begemann wurde 2018 der Lehrpreis "Goldene Kreide" von der Fachschaft Biologie, Chemie und Geowissenschaften der Universität Bayreuth für die didaktisch und fachlich besten Vorlesungen verliehen. Lassen Sie sich nicht diesen interessanten Vortrag entgehen!

Der Verein zur Rettung bedrohter Wildtiere e.V., dessen Mitglied Herr Prof. Begemann auch ist, lädt Sie also ganz herzlich im Rahmen unserer ¼-jährlichen Vortragsreihe zu dieser Veranstaltung ein.

Dominica – ein Paradies in der Karibik

Liebe Natur- und Tierfreunde,

im Rahmen unserer 1/4-jährlichen Vortragsreihe lädt der Verein zur Rettung bedrohter Wildtiere e.V. zu einem weiteren Vortrag

am Sonntag, den 29. September 2019 um 17.00 Uhr ein.

Herr Dr. Pedro Gerstberger berichtet über eine Exkursion auf die Karibik-Insel Dominica, die natürlich nicht mit der Dominikanischen Republik zu verwechseln ist, auch wenn diese in der Nähe liegt. Als ausgewiesener Experte wird uns Dr. Gerstberger in tollen Bildern vor allem die Botanik, aber auch die Tierwelt und Geologie dieser Insel näher bringen.

Wie in letzter Zeit treffen wir uns auch diesmal im

Iwalewa-Haus der Universität Bayreuth, Wölfer-Str. 2.

Parkplätze sind begrenzt in der Wölfelstraße und auf dem Hof des Iwalewa-Hauses vorhanden. Ansonsten kann man den Parkplatz in der Münzgasse (1 min Fußweg) oder das Parkhaus in der Badstraße (4 min Fußweg) benutzen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Dr. Wolfgang Hennig 1. Vorsitzender des RbW

Vortrag über eine Antarktisexpedition 2018 im Iwalewa-Haus

Im Februar 2018 unternahmen Dres. Wolfgang und Gisela Hennig eine Reise von Feuerland aus über die Falklandinseln und South Georgia zu den Südl. Shetlandinseln und die Antarktische Halbinsel. Wolfgang Hennig wird über eine faszinierende Tierwelt und Landschaft berichten. Für die Menschheit ist es extrem wichtig, das antarktische Eis zu erhalten, sonst würde der Meeresspiegel bis etwa 70 m mit unabsehbaren Folgen steigen.

Botanischen Frühjahrswanderung

Am 05.05.2019 leitete unser 2. Vorsitzender, Dr. Pedro Gerstberger, eine kleine botanische Frühjahrswanderung im Osten von Bayreuth. Trotz angekündigten Regens, der dann aber nicht kam, fanden sich 20 begeisterte Hobby-Botaniker ein. Dr. Gerstberger erklärte nicht nur sämtliche Pflanzen am Wegrand, an denen man sonst vielleicht achtlos vorbeigegangen wäre,  sondern lies die Teilnehmer an den Pflanzen schnuppern, um ihre speziellen Gerüche erlernen zu können. Allen Teilnehmern hat es sehr gefallen.

Faszination afrikanische Tierwelt – Paradiese in Gefahr

Am 03.03.2019 hatten wir unser Event "Faszination afrikanische Wildnis - Paradiese in Gefahr" Vor vollem Haus (120 Gäste im Iwalewa-Haus der Uni Bayreuth) referierte zunächst unser Vereinsvorsitzender Dr. Wolfgang Hennig über die Gefahren, die den afrikanischen Wildtieren durch die Wilderei drohen und die Gegenmaßnahmen dazu, die der Verein tatkräftig unterstützt. Höhepunkt war ein sehr beeindruckender Vortrag von Frank Weitzer, der als professioneller Guide und Wildtierfotograf bis jetzt schon 10 Jahre im südlichen Afrika lebte. Er zeigte wunderbare, auch sehr seltene Tieraufnahmen und gab zusätzlich sehr gute Informationen über das Verhalten der Wildtiere. Anschließend referierte noch Alexandra Nägelie aus St. Gallen darüber, wie die African Bushcamps Foundation die lokale Bevölkerung - und hier insbesondere Kinder und Frauen - am Rande des Nationalparks Hwange in Simbabwe unterstützt. Ganz besonders möchten wir uns bei Herrn Carlo Steiner und Frau Viola Masel von der Bayreuther Fa. Steiner-Optik bedanken, die für die Antiwilderei-Einheit des Conservation & Wildlife Fund in Simbabwe 3 hochwertige, von dieser dringend benötigte Ferngläser gestiftet hat. Darüber hinaus spendeten Svenja und Marco Penzel vom Reisebüro "Outback Africa" 1000 € für den Kampf gegen die Wilderei in Simbabwe. Auch herzlichen Dank allen Besuchern für die gut gefüllte Spendenbox.