Unterstützung der Antiwilderei-Einheit der Bumi Hills Foundation

Im Jahr 2020 hat unser Verein „Rettung bedrohter Wildtiere“ 2 x 5000 Euro der unter dem Dach der gemeinnützigen Stiftung „Bumi Hills Foundation“ agierenden Antiwildereieinheit BHAPU (Bumi Hills Antipoaching Unit) am Kariba-Stausee in Simbabwe gespendet. Im Januar 2021 waren es bereits wieder 5000 €. Coronabedingt waren die Einnahmen dieser wichtigen Antiwilderei-Einheit nahezu ausgefallen. Hätte unser Verein nicht  die Gehälter der Scouts bezahlt, wäre sie sicherlich aufgelöst worden. Es geht der Organisation nicht nur isoliert um den Kampf gegen die Wilderei, sondern auch um die Unterstützung der lokalen Bevölkerung, damit sie es gar nicht nötig hat, zu wildern. Bei dieser Stiftung wissen wir, dass die Spenden da ankommen, wofür sie gedacht sind. Seht Euch an, wie diese Antiwilderei-Einheit die Elefantendame Martha, deren Bein durch eine Schlinge schwerstverletzt war, retten konnte. Wir stehen mit Catherine Norton in Kontakt, die diesen Eingriff durchführte:

https://www.dailymail.co.uk/news/article-9013701/Mother-elephant-caught-poachers-snare-rescued-foot-wound-Zimbabwe.html?fbclid=IwAR3Dt95c1kEoTb-HTJtrQk-xet8o90LfCl3RtNXyQOYeD5txwIZiEWuthzI

Weitere Informationen findet Ihr hier: https://www.facebook.com/BumiHillsAPU/ oder https://www.bumihillsfoundation.org/

Spenden an unseren Verein leiten wir direkt ohne Abzug (wir arbeiten alle ehrenamtlich und erheben KEINE Verwaltungsgebühren) aktuell an die Friends of Hwange bzw. die Bumi Hills Foundation weiter.

Bitte helft uns, unsere Partner in Simbabwe zu unterstützen und somit auch die Antiwilderei-Einheit der Bumi Hills am Leben zu erhalten! Was wäre aus dem Elefanten Martha ohne diese Einheit geworden?

Unser Spendenkonto: DE84 7706 9739 0000 1155 17 oder https://www.betterplace.org/de/projects/89271

 

www.bumihillsfoundation.org

Bumi Hills Foundation.

Am 11.01.2021 erreichte uns folgende Email von den Bumi Hills:

Simbabwe verliert seine Tierwelt mit alarmierender Geschwindigkeit und wir brauchen Ihre Hilfe. Bis Anfang 2020, als COVID begann und die Touristen aus Simbabwe abreisten, gelang es uns, (nur) den Überblick zu behalten. Im Februar 2020 musste die Bumi Hills Safari Lodge jedoch aufgrund der Pandemie abrupt ihre Türen schließen. Dies hatte einige verheerende Auswirkungen auf unsere Arbeit.

  1. Die sofortige Einstellung der Übernachtungsabgaben, die uns bis zu diesem Zeitpunkt bis zu 1500 US-$ pro Monat eingebracht hatten. Diese ging direkt in Richtung unserer Ranger-Gehälter.
  2. Der fast sofortige Beginn des Legens von Schlingen, der seitdem alarmierende Ausmaße angenommen hat. Dieses Problem kann auf den Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund der Pandemie zurückgeführt werden. Die Lodges rund um unsere Konzession waren alle gezwungen, viele Mitarbeiter zu entlassen, um bei der Rückkehr des Tourismus lebensfähig zu bleiben. Dieselben Mitarbeiter müssen aber ihre Familien ernähren - wodurch durch die die Tierwelt leidet.
  3. Der Verlust von Spenden durch die Gäste. Unsere Einheit befindet sich in der Nähe der Lodge. Wir konnten vielen interessierten Gästen unsere Video- bzw. Power-Point-Präsentationen zeigen, an die sich eine Frage- und Antwortrunde anschloss. Dieses führte häufig zu sofortigen Geldspenden oder Überweisungen nach der Rückkehr des Gastes nach Hause, die alle sehr hilfreich waren.

 Kurzer Rückblick auf unsere Einheit:

Im Jahr 2009 wurde die Bumi Hills Anti-Poaching Unit (BHAPU) gegründet, um die Probleme der Verringerung der Tierwelt und der Umweltzerstörung durch ausgeprägte Wilderei, illegalen Fischfang und uneingeschränkte menschliche Belastung von Land und Wasser zu bekämpfen. Im März 2016 wurde der Bumi Hills Foundation Trust unter Einbeziehung von BHAPU gegründet, um einen langfristigen und nachhaltigen Schutz in unserer Region in Nord-Simbabwe zu erreichen.

Seit 2013 wurden über 254 Elefantenkadaver von der BHAPU forensisch untersucht, von denen die meisten als Opfer der Wilderei eingestuft werden mussten. Seit der Gründung der Einheiten haben wir über 20 000 Drahtschlingen entfernt (die verwendet werden, um Wildtiere für Buschfleisch zu fangen).

In jüngerer Zeit hat sich die Wilderei zu einer ernsthaften Bedrohung durch bewaffnete Banden entwickelt, die im Wildtiergebiet und in den umliegenden Jagdgebieten tätig sind. Gejagt werden vorwiegend Elefanten wegen ihres Elfenbeins. Aber es werden auch andere große Säugetiere zur Gewinnung des lukrativen Buschfleisches getötet.

Der Verlust von Wildtieren und die Verschlechterung der Umwelt sind teilweise direkt mit dem Mangel an sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten verbunden, die der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die Notlage von Wildtieren und Menschen muss angegangen werden, um eine nachhaltige und langfristige Lösung für Simbabwes Bedürfnisse zu finden.

Und hier kommen wir ins Spiel mit unserer Leidenschaft für wild lebende Tiere und die damit verbundene Umwelt. Diese ist letztendlich mit Ausbildung, Bewusstseinsbildung und Führung verbunden. Wir haben es bis jetzt geschafft, mit Unterstützung unserer lokalen Kunden weiterzumachen, aber wir können es einfach nicht mehr tun (wenn wir keine Unterstützung erhalten würden).

 

 

www.bumihillsfoundation.org