erneute Spenden an die Antiwilderei-Einheit in den Bumi hills

Wegen der im vorangegangenen Bericht geleisteten Spenden erhielten wir immer wieder Dankes-Mails von der Antiwilderei-Einheit in den Bumi Hills.

Hier einige Beispiele:

Am 31.03.2021 schrieb die Leiterin dieser Einheit, Catherine Norton:

We just cannot thank you enough – this is truly wonderful. Your support ( from one small organisation, to another!) is just overwhelming. (Wir können Ihnen einfach nicht genug danken - das ist wirklich wunderbar. Ihre Unterstützung (von einer kleinen Organisation zur anderen!) ist einfach überwältigend.)

Nach der erneuten Spende erreichte uns am 22.06.2021 diese Nachricht von Catherine per E-Mail:

We are completely overwhelmed – we really did not expect such an incredible donation from you both. I don’t know what to say, except that we are deeply, deeply grateful. You are absolutely correct in saying that the risk of not paying our scouts enough is that they might become desperate – although we have great faith in their integrity and commitment, it has been known to happen in other , less concerned units. (Wir sind völlig überwältigt - wir haben wirklich nicht mit so einer unglaublichen Spende von Ihnen beiden gerechnet. Ich weiß nicht, was ich sagen soll, außer dass wir tief, tief dankbar sind. Du hast absolut Recht, wenn Du sagst, dass das Risiko, wenn wir unseren Scouts nicht genug zahlen, darin besteht, dass sie verzweifeln könnten - obwohl wir großes Vertrauen in ihre Integrität und ihr Engagement haben. Es ist bekannt, dass das in anderen, weniger umsorgten Einheiten passiert (und die Scouts dann zu  Wilderern werden).

Nach Ankündigung der erneuten Spende im Dezember 2021 schrieb Catherine Norton: This is not just good news, it’s astounding news! Finances are always very tight towards the end of the year, and we really did think that as you had already been so very generous, that there was little hope of any further donations – and then this e mail arrived! I have to admit to executing a joyful little dance around our operations room. (Das ist nicht nur eine gute Nachricht, das ist eine ganz erstaunliche Nachricht! Die Finanzen sind gegen Ende des Jahres immer sehr knapp, und wir dachten wirklich, da Sie bereits so großzügig waren, dass es kaum noch Hoffnung auf weitere Spenden gibt - und dann kam diese E-Mail! Ich muss zugeben, dass ich einen kleinen Freudentanz in unserem Betriebsraum aufgeführt habe.)

Bitte dieses Video anklicken, um mehr über die Arbeit der Antiwilderei-Einheit der Bumi Hills zu erfahren: 

der Bumi Hills zu erfahren:

 

Report der Einsätze und Erfolge der Anti-Wilderei-Einheit in den Bumi hills vom Januar bis Mai 2021

Unterstützung der Antiwilderei-Einheit der Bumi Hills Foundation

UNTERSTÜTZUNG DER ANTIWILDEREI-EINHEIT DER BUMI HILLS FOUNDATION (BHAPU)

Im Jahr 2020 hat unser Verein „Rettung bedrohter Wildtiere“ 10.000 Euro der unter dem Dach der gemeinnützigen Stiftung „Bumi Hills Foundation“ agierenden Antiwildereieinheit BHAPU (Bumi Hills Antipoaching Unit) am Kariba-Stausee in Simbabwe gespendet. 2021 stiegen die Unterstützungsgelder auf 32.000 €. Coronabedingt waren die Einnahmen dieser wichtigen Antiwilderei-Einheit nahezu ausgefallen. Hätte unser Verein nicht die Gehälter der Scouts bezahlt, wäre sie sicherlich aufgelöst worden. Das Spendenvolumen erreichte 2022 14.000 €.

Es geht der Antiwilderei-Einheit nicht nur isoliert um den Kampf gegen die Wilderei, sondern auch um die Unterstützung der lokalen Bevölkerung, damit sie es gar nicht nötig hat, zu wildern. Bei dieser Stiftung wissen wir, dass die Spenden da ankommen, wofür sie gedacht sind. Seht Euch an, wie diese Antiwilderei-Einheit die Elefantendame Martha, deren Bein durch eine Schlinge schwerstverletzt war, retten konnte. Wir stehen mit dem Gründer und Leiter der Einheit, Mark Brightman, und seiner Lebensgefährtin Catherine Norton in engem Kontakt.

https://www.dailymail.co.uk/news/article-9013701/Mother-elephant-caught-poachers-snare-rescued-foot-wound-Zimbabwe.html?fbclid=IwAR3Dt95c1kEoTb-HTJtrQk-xet8o90LfCl3RtNXyQOYeD5txwIZiEWuthzI

Im Juni 2022 besuchten Gisela und Wolfgang Hennig diese Antiwilderei-Einheit.  Dabei übergaben sie Medikamente zur Narkotisierung verletzter Wildtiere. Wie wichtig diese Medikamente sind, kann man an diesem Beispiel der Rettung einer verletzten Löwin vom August 2022 sehen. https://www.youtube.com/watch?v=bBqjNSSDZ1w

Weitere Informationen findet Ihr hier: https://www.facebook.com/BumiHillsAPU/ oder https://www.bumihillsfoundation.org/

Spenden an unseren Verein leiten wir direkt ohne Abzug (wir arbeiten alle ehrenamtlich und erheben KEINE Verwaltungsgebühren) an die hilfsbedürftigen Stellen in Simbabwe weiter.

Bitte helft uns, unsere Partner in Simbabwe zu unterstützen und somit auch die Antiwilderei-Einheit der Bumi Hills am Leben zu erhalten! Was wäre aus dem Elefanten Martha ohne diese Einheit geworden?

Unser Spendenkonto: DE84 7706 9739 0000 1155 17

 

DIe Wunde wird gesäubert.

am 11.01.2021 erreichte uns diese Email von den Bumi Hills

www.bumihillsfoundation.org

Bumi Hills Foundation.

Am 11.01.2021 erreichte uns folgende Email von den Bumi Hills:

Simbabwe verliert seine Tierwelt mit alarmierender Geschwindigkeit und wir brauchen Ihre Hilfe. Bis Anfang 2020, als COVID begann und die Touristen aus Simbabwe abreisten, gelang es uns, (nur) den Überblick zu behalten. Im Februar 2020 musste die Bumi Hills Safari Lodge jedoch aufgrund der Pandemie abrupt ihre Türen schließen. Dies hatte einige verheerende Auswirkungen auf unsere Arbeit.

  1. Die sofortige Einstellung der Übernachtungsabgaben, die uns bis zu diesem Zeitpunkt bis zu 1500 US-$ pro Monat eingebracht hatten. Diese ging direkt in Richtung unserer Ranger-Gehälter.
  2. Der fast sofortige Beginn des Legens von Schlingen, der seitdem alarmierende Ausmaße angenommen hat. Dieses Problem kann auf den Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund der Pandemie zurückgeführt werden. Die Lodges rund um unsere Konzession waren alle gezwungen, viele Mitarbeiter zu entlassen, um bei der Rückkehr des Tourismus lebensfähig zu bleiben. Dieselben Mitarbeiter müssen aber ihre Familien ernähren.
  3. Der Verlust von Spenden durch die Gäste. Unsere Einheit befindet sich in der Nähe der Lodge. Wir konnten vielen interessierten Gästen unsere Video- bzw. Power-Point-Präsentationen zeigen, an die sich eine Frage- und Antwortrunde anschloss. Dieses führte häufig zu sofortigen Geldspenden oder Überweisungen nach der Rückkehr des Gastes nach Hause, die alle sehr hilfreich waren.

 Kurzer Rückblick auf unsere Einheit:

Im Jahr 2009 wurde die Bumi Hills Anti-Poaching Unit (BHAPU) gegründet, um die Probleme der Verringerung der Tierwelt und der Umweltzerstörung durch ausgeprägte Wilderei, illegalen Fischfang und uneingeschränkte menschliche Belastung von Land und Wasser zu bekämpfen. Im März 2016 wurde der Bumi Hills Foundation Trust unter Einbeziehung von BHAPU gegründet, um einen langfristigen und nachhaltigen Schutz in unserer Region in Nord-Simbabwe zu erreichen.

Seit 2013 wurden über 254 Elefantenkadaver von der BHAPU forensisch untersucht, von denen die meisten als Opfer der Wilderei eingestuft werden mussten. Seit der Gründung der Einheiten haben wir über 20 000 Drahtschlingen entfernt (die verwendet werden, um Wildtiere für Buschfleisch zu fangen).

In jüngerer Zeit hat sich die Wilderei zu einer ernsthaften Bedrohung durch bewaffnete Banden entwickelt, die im Wildtiergebiet und in den umliegenden Jagdgebieten tätig sind. Gejagt werden vorwiegend Elefanten wegen ihres Elfenbeins. Aber es werden auch andere große Säugetiere zur Gewinnung des lukrativen Buschfleisches getötet.

Der Verlust von Wildtieren und die Verschlechterung der Umwelt sind teilweise direkt mit dem Mangel an sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten verbunden, die der lokalen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Die Notlage von Wildtieren und Menschen muss angegangen werden, um eine nachhaltige und langfristige Lösung für Simbabwes Bedürfnisse zu finden.

Und hier kommen wir ins Spiel mit unserer Leidenschaft für wild lebende Tiere und die damit verbundene Umwelt. Diese ist letztendlich mit Ausbildung, Bewusstseinsbildung und Führung verbunden. Wir haben es bis jetzt geschafft, mit Unterstützung unserer lokalen Kunden weiterzumachen, aber wir können es einfach nicht mehr tun (wenn wir keine Unterstützung erhalten würden).

 

 

www.bumihillsfoundation.org

Unterstützung der Friends of Hwange

Im Jahr 2020 hat unser Verein „Rettung bedrohter Wildtiere“ 10.000 € der gemeinnützigen Organisation „Friends of Hwange“ in Simbabwe gespendet. Im Januar 2021 wurden erneut 5.000,  im August 2021 10.000 € und dank einer Spende von Frau Bettina Schneider im Oktober nochmals 4.000 € gespendet.

Der Hwange ist ein Nationalpark von der Größe Belgiens im Osten der Kalahari (und dementsprechend trocken).

Warum ging die Spende gerade an diese Organisation?

Weil wir wissen, dass die Mitglieder dieses Vereins

  1. sehr effektiv arbeiten, da fast alle Arbeiten ehrenamtlich verrichtet werden
  2. die Aktiven (allen voran Dave Dell) ein sehr großes Fachwissen bezüglich Natur- und Wildtierschutz haben
  3. sich sehr für den Kampf gegen die Wilderei durch Unterstützung von Antiwilderei-Einheiten einsetzen (u.a. damit nie wieder ein Elefant sein Bein in einer Schlinge verliert)
  4. die lokale Bevölkerung unterstützen und so den Druck zum Wildern senken
  5. große Mengen an Medikamenten an die örtlichen Krankenhäuser spenden
  6. gut mit den staatlichen Behörden und den privaten Lodges, die über eigene Gebiete innerhalb des Nationalparks verfügen, zusammenarbeiten und somit flächendeckend agieren können
  7. nicht korrupt sind und somit unsere Spenden zielgerichtet ankommen
  8. in dem trockenen Park Brunnen bauen und unterhalten, damit die Tiere nicht verdursten
  9. verletzte Tiere tierärztlich versorgen
  10. Weitere Informationen findet Ihr hier:

https://www.facebook.com/FriendsOfHwange/

https://friendsofhwange.com/

Bitte helft uns, die „Friends of Hwange“ zu unterstützen!

Das Spendenkonto des Vereins: DE84 7706 9739 0000 1155 17

durch Schlinge amputierter kleiner Elefant